Kaufhauskanal Housing, Hamburg Building by BIG

Kaufhauskanal housing, Hamburg Building, Project, News, Design, Property, Image

Kaufhauskanal housing Hamburg

Hamburg Residential Development – design by BIG in Germany, Europe

11 May 2009

Kaufhauskanal Hamburg

English text (scroll down for German):

Design: BIG

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The IBA Hamburg is a building exhibition which is running in Hamburg until 2013 and has as its mission to develop solutions for the future of the metropolis. One in a long line of building exhibitions held throughout Germany which also included the 1927 Weißenhofsiedlung in Stuttgart which showed the latest developments in architecture and house construction. All building exhibitions to date have had one thing in common: they generated ideas on shaping the future of urban life.

In this tradition the Kaufhauskanal housing scheme provides 80 residential units, which introduce living into this former industrial area of Hamburg. The typology for the overall plan for the Kaufhauskanal Metrozone is designed as a series of new “Kaufhaus Hybrids””. The scheme is meant to accommodate the existing quarter so that all the new buildings slopes downward and outward to meet the heights of the existing buildings. The roofs are angled and inclined to maximize views to the sky and at the same time minimize the noise from the surrounding streets, roads and railway. Our proposal for the Kaufhauskanal provides a new framework to create an urban geography where the best elements from both the old and new areas will be incorporated.

Bjarke Ingels, BIG Partner-in-Charge: “Our Kaufhauskanal vision proposes a neighbourhood where you can have both – both city and nature, both open and urban, both history and future, both identity and diversity, both work and play.”

The warped framework creates a layout that is varied and unique without impacting movement through its open space. The warped parcel structure provides the basic framework for the future planning of the Kaufhauskanal. The resulting urban experience fluctuates between variation and continuity. In order to respect and engage the existing buildings and outdoor spaces, we propose to proportion the urban scale to match the adjacent properties. Along the Kaufhauskanal scheme’s periphery it assumes the scale and height of that neighboring property: from the postmodern office blocks to the old pitched roofed buildings.

Jörg-Heinrich Penner, Harburg’s Department Head for Economy, Building and Environment: “Harburg’s docklands and its eclectic mix of buildings and their uses are entirely unique. That is why a BIG + Topotek 1’s scheme whose form is quite untraditional can actually fit in here and succeed here. I am quite sure that their strong yet thought through forms and open spaces will quickly locate both investors and soon to be residents.

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Kaufhauskanal Housing – Building Information

PROJECT: KAUFHAUSKANAL METROZONE
CLIENT: IBA HAMBURG
ARCHITECT: BIG
LANDSCAPE ARCHITECT: TOPOTEK1
COLLABORATORS: GRONTMIJ CARL BRO
SIZE: 33,350 M2
LOCATION: HARBURG, DEUTSCHLAND
STATUS: TO FINISH IN 2013

Kaufhauskanal housing Hamburg – Credits

BIG
Bjarke Ingels – Partner-in-Charge
Ole Schrøder – Project Leader
Mitarbeiter – Kai-Uwe Bergmann, Oana Simionescu, Christian Alvarez Gomez, Alex Cozma, Karsten Hammer Hansen, Todd Bennett, Gabrielle Nadeau, Frederik Lyng, Ole Storjohann, Hanna Johansson, Sebastian Latz.

Topotek 1
Martin Rein-Cano, Lorenz Dexler, Anna Lundquist, Christian Bohne, Lisa Oregioni, Alexandre Mellier, Danielle Choi, Karoline Liedtke

Grontmij I Carl Bro
Morten Hell, Johnny Lund-Petersen, Maja Asaa, Christoffer Borgwardt-Stampe, Daniel Reinert, Zahid Saleem, Søren Aagaard

Kaufhauskanal housing Hamburg – German text

PROJEKT KAUFHAUSKANAL METROZONE
BAUHERR IBA HAMBURG
ARCHITEKT BIG
LANDSCHAFTSARCHITEKT TOPOTEK1
KONSULENT GRONTMIJ CARL BRO
SIZE 33.350 M2
LOCATION HARBURG, DEUTSCHLAND
STATUS FERTIG 2013

Innovativ aus Tradition

Ausgehend von der vorhandenen Situation versucht die vorliegende Arbeit auf eine spielerische Art und Weise die vorgefundene Vielfalt und Heterogenität des Ortes als Identität dessen zu erkennen, diese in sich aufzunehmen und weiterzuentwickeln. In Orientierung an die Ausrichtung der Bestandsgebäude und bestehender Eigentumsverhältnisse wurde das Wettbewerbsgebiet durch ein Raster in Ost-West Richtung strukturiert. Diese Raster reagiert auf situative Gegebenheiten, spielt mit den Anforderungen – wird verzerrt, beginnt zu schwingen und lässt so unterschiedliche Räume entstehen. Die durch diese Strukturierung entstehenden Felder werden abwechselnd mit Bebauungsstrukturen und Freiräumen belegt. Eine perforierte, abwechslungsreiche Raumstruktur entsteht, die Vielfalt wie auch Ordnung in sich vereint. Diese Raumstruktur zeichnet sich durch ein hohes Maß an Flexibilität aus. Sie erlaubt es sich zeitnah an Entwicklungen anzupassen und ist in Etappen realisierbar. Situativ werden mit Hilfe dieser Struktur vorgefundene Identifikationsmerkmale des Quartiers aufgegriffen, mit ihnen experimentiert und sie in das Heute und Jetzt transportiert. Aus der Tradition entsteht Innovation. Die Geschichte des Ortes bleibt ablesbar und das neue Quartier fügt sich in die vorgefundene heterogene Struktur des Ortes ein.

Die flexible Raumstruktur lässt im Wettbewerbsgebiet unterschiedliche Typologien an Freiräumen entstehen. Das sind zum Einen die eher introvertierten, umschlossenen Räume im Inneren der Struktur. Zum Anderen sind dies, die zum Wasser und zur Straße hin orientierten, eher offenen Räume. Die Freiräume werden keiner einheitlichen Gestaltsprache unterworfen, sondern reagieren wie die Gebäude auf Bedürfnisse und Situationen, sind mit bestimmten Funktionen und Typologien belegt und somit äußerst vielfältig in ihrer Ausprägung. Die Räume zur Straße hin sind urbanen Charakters. Eine große Marktfläche und Brunnenplätze beleben diese Bereiche und öffnen das Quartier nach Osten hin. Die Freiräume im Inneren sind als patioartige, reich bepflanzte, introvertierte Höfe eher intimerer Natur. Sie nehmen Liegwiesen, einen Obsthain, Gartenbereiche und Spielflächen in sich auf. Zum Wasser hin öffnen sich die Räume, schieben sich je nach Situation als Holzdecks auf den Kanal hinaus. Große Weiden unterstreichen die Nähe zum Wasser.

Die Gebäude sind in Anlehnung an die umliegenden Gebäude als Solitäre ausgebildet. Sie orientieren sich in ihrer Ausformulierung und in ihrem Maßstab an den Bestandsgebäuden im Wettbewerbsgebiet und binden diese in die neue Struktur ein. Giebel und Klinker werden als traditionelle Themen aufgegriffen und experimentell weiterentwickelt.

Auf dem alten Industriegelände befinden sich in einem sehr heterogenen Umfeld eine grosse Spanne verschiedenartiger Gebäude. Angefangen bei Industrieanlagen über postmoderne Bürogebäude bis hin zu klassizistischen Stadtvillen. Die stadträumlichen Qualitäten des Kaufhauskanalquartiers beruhen nicht/ weniger auf den Ergebnissen traditioneller Stadtplanung. Sie sind vielmehr das Resultat der dynamischen Entwicklungsprozesse, die Harburg geprägt haben. So ist das Kaufhauskanalquartier vielmehr ein Puzzle, eine gewachsene Akkumulation verschiedenster Stadt-und Gebäudetypologien, als ein Masterplan/Generalplan.

Rahmenbedingungen/ Vorrausetzungen
Die vezerrte Parzellierung des Areals bildet eine Vorrausetzung für die zukünftigen Planungen am Kaufhauskanal. Die Analyse des Ortes, dessen Parzellierung und weiterhin ihrer räumlichen Qualitäten, sowie die Berücksichtigung der bestehenden Nachbarbebauung erzeugen das an ein Shachbrett erinnernde Raster für die Planungen. Die räumliche Identität und Qualität der existierenden Bebauung wird erhalten und in hochwertigen Lebensraum transformiert.
Zur Erhaltung des ortsspezifischen Charakters werden die benachbarten Bebauungs-und Freiraumstrukturen mit in die Planung einbezogen. So reagieren alle neu geplanten Gebäude und Freiräume auf ihre Umgebung.

Konzept ion für urbanes Leben
Der Vorschlag für das Kaufhauskanalquartier bildet die Rahmenbedingungen für einen Entwicklungsprozess, der eine neue städtische Landschaft generieren wird. Unter Einbeziehung der stadträumlichen Vorteile gewachsener historischer Städte und moderner Planstädte erzeugt das Schachbrettraster der Warped City ein Raumgefüge, dass vielfältig und eindeutig zugleich ist und ohne die Orientieung zu beeinträchtigtigen sehr übersichtlich ist.

Entwicklung der Gebäudehöhen – Balance zwischen Vergangenheit und Zukunft/ gestern und heute
Der architektonische Entwurf für den Kaufhauskanal entwickelt eine neue Typologie für das Areal, einen “Kauhauskanal-Hybrid”, der seine Geometrie zugunsten des benachbarten Bestandes verändert. So passen sich alle Gebäude zu den Quartiersgrenzen hin in ihrer Skalierung, dem Massstab und der Höhe den Proportionen der Nachbargebäude an, gleich ob es sich um einen postmodernen Bürokomplex oder ein backsteinernes Satteldachhaus handelt.

Passivhaus Standard
Das Kaufhauskanalquartier ist als grosse gemeinschaftliche Anlage anzusehen, die durch übergeordnete Bauvorgaben eingerahmt, und als Siedlung im Passivhausstandard ausgeführt wird. Dieser hohe Energiestandard ist in der Lage die Energieaufkommen der, für den Denkmalschutz vorgeschlagenen Gebäude auf dem Areal aufzufangen und deren ineffiziente Energiebilanz zu kompensieren.
(siehe Berechnungen)

Orientierung/Gebäudeausrichtung
Die Gebäude sind so orientiert und funktional organisiert, dass die Geräuchbelastung so weit möglich minimiert wird und die Tageslichtausbeute für Wohnnutzungen maximiert und Büronutzungen optimiert wird.
So bilden die Gebäude mit Büronutzungen einen Lärmpuffer nach Süden und zur Harburger Schlossstrasse hin aus. Gewerbliche Nutzungen sind hauptsächlich im Erdgeschoss angesiedelt und werden durch Büros in den folgenden Obergeschossen ergänzt. Durch diese funktionale Gliederung werden die für Wohnungen vorgesehenen Gebäude in Kanalnähe vom Lärm abgeschirmt und es entsteht eine räumliche Abstufung von öffentlichen, geräuchvoll, belebten Zonen hin zu halböffentlichen Bereichen intimereen ruhigen Bereichen.
Alle Büroflächen werden nach Norden ausgerichtet um durch indirkektes Tageslicht eine opimierte Belichtung zu erzeugen und ein Aufheizen der Räume durch direkte Sonneneinstrahlung zu auszuschliessen. Ganz im Gegensatz dazu sind die Wohnnutzungen nach Süden orientiert um die Sonneneinstrahlung dort zu maximieren.

Gegensätze vereinen – Du kannst beides haben!
Der Entwurf für den Kaufhauskanal ist der Vorschlag für eine urbane Nachbarschaft in der Metrozone Hamburg Harburg, die in der Lage ist Gegensätze miteinander zu vereinen – Stadt und Landschaft, Vergangenheit und Zukunft, Entschluss und Mitwirkung, Wohnen und Arbeit , Karriere und Kinder.

Kaufhauskanal housing Hamburg – Credits

BIG
Bjarke Ingels – Partner-in-Charge
Ole Schrøder – Projektleiter
Mitarbeiter – Kai-Uwe Bergmann, Oana Simionescu, Christian Alvarez Gomez, Alex Cozma, Todd Bennett, Gabrielle Nadeau, Frederik Lyng, Ole Storjohann, Hanna Johansson, Sebastian Latz.

Topotek 1
Martin Rein-Cano, Lorenz Dexler, Anna Lundquist, Christian Bohne, Lisa Oregioni, Alexandre Mellier, Danielle Choi, Karoline Liedtke

Grontmij I Carl Bro
Morten Hell, Johnny Lund-Petersen, Maja Asaa, Christoffer Borgwardt-Stampe, Daniel Reinert, Zahid Saleem, Søren Aagaard

Kaufhauskanal Housing Hamburg images / information from BIG

BIG Architects


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