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Kaufhauskanal housing, Hamburg Building, Project, News, Design, Property, Image
Kaufhauskanal housing Hamburg, Germany
Residential Development by BIG in Hamburg, Germany, Europe
KAUF PROJECT DESCRIPTION
PROJECT: KAUFHAUSKANAL METROZONE
CLIENT: IBA HAMBURG
ARCHITECT: BIG
LANDSCAPE ARCHITECT: TOPOTEK1
COLLABORATORS: GRONTMIJ CARL BRO
SIZE: 33,350 M2
LOCATION: HARBURG, DEUTSCHLAND
STATUS: TO FINISH IN 2013

The IBA Hamburg is a building exhibition which is running in Hamburg
until 2013 and has as its mission to develop solutions for the future
of the metropolis. One in a long line of building exhibitions held
throughout Germany which also included the 1927 Weißenhofsiedlung
in Stuttgart which showed the latest developments in architecture
and house construction. All building exhibitions to date have had
one thing in common: they generated ideas on shaping the future of
urban life.
In this tradition the Kaufhauskanal housing scheme provides 80 residential
units, which introduce living into this former industrial area of
Hamburg. The typology for the overall plan for the Kaufhauskanal Metrozone
is designed as a series of new "Kaufhaus Hybrids"".
The scheme is meant to accommodate the existing quarter so that all
the new buildings slopes downward and outward to meet the heights
of the existing buildings. The roofs are angled and inclined to maximize
views to the sky and at the same time minimize the noise from the
surrounding streets, roads and railway. Our proposal for the Kaufhauskanal
provides a new framework to create an urban geography where the best
elements from both the old and new areas will be incorporated.
Bjarke Ingels, BIG Partner-in-Charge: "Our Kaufhauskanal vision
proposes a neighbourhood where you can have both - both city and nature,
both open and urban, both history and future, both identity and diversity,
both work and play."
The warped framework creates a layout that is varied and unique without
impacting movement through its open space. The warped parcel structure
provides the basic framework for the future planning of the Kaufhauskanal.
The resulting urban experience fluctuates between variation and continuity.
In order to respect and engage the existing buildings and outdoor
spaces, we propose to proportion the urban scale to match the adjacent
properties. Along the Kaufhauskanal scheme's periphery it assumes
the scale and height of that neighboring property: from the postmodern
office blocks to the old pitched roofed buildings.
Jörg-Heinrich Penner, Harburg's Department Head for Economy,
Building and Environment: "Harburg's docklands and its eclectic
mix of buildings and their uses are entirely unique. That is why a
BIG + Topotek 1's scheme whose form is quite untraditional can actually
fit in here and succeed here. I am quite sure that their strong yet
thought through forms and open spaces will quickly locate both investors
and soon to be residents.

Kaufhauskanal housing Hamburg - Credits
BIG
Bjarke Ingels - Partner-in-Charge
Ole Schrøder - Project Leader
Mitarbeiter - Kai-Uwe Bergmann, Oana Simionescu, Christian Alvarez
Gomez, Alex Cozma, Karsten Hammer Hansen, Todd Bennett, Gabrielle
Nadeau, Frederik Lyng, Ole Storjohann, Hanna Johansson, Sebastian
Latz.
Topotek 1
Martin Rein-Cano, Lorenz Dexler, Anna Lundquist, Christian Bohne,
Lisa Oregioni, Alexandre Mellier, Danielle Choi, Karoline Liedtke
Grontmij I Carl Bro
Morten Hell, Johnny Lund-Petersen, Maja Asaa, Christoffer Borgwardt-Stampe,
Daniel Reinert, Zahid Saleem, Søren Aagaard
German Architecture
Hamburg Architects
Kaufhauskanal housing Hamburg - German text
PROJEKT KAUFHAUSKANAL METROZONE
BAUHERR IBA HAMBURG
ARCHITEKT BIG
LANDSCHAFTSARCHITEKT TOPOTEK1
KONSULENT GRONTMIJ CARL BRO
SIZE 33.350 M2
LOCATION HARBURG, DEUTSCHLAND
STATUS FERTIG 2013
Innovativ aus Tradition
Ausgehend von der vorhandenen Situation versucht die vorliegende Arbeit
auf eine spielerische Art und Weise die vorgefundene Vielfalt und
Heterogenität des Ortes als Identität dessen zu erkennen,
diese in sich aufzunehmen und weiterzuentwickeln. In Orientierung
an die Ausrichtung der Bestandsgebäude und bestehender Eigentumsverhältnisse
wurde das Wettbewerbsgebiet durch ein Raster in Ost-West Richtung
strukturiert. Diese Raster reagiert auf situative Gegebenheiten, spielt
mit den Anforderungen - wird verzerrt, beginnt zu schwingen und lässt
so unterschiedliche Räume entstehen. Die durch diese Strukturierung
entstehenden Felder werden abwechselnd mit Bebauungsstrukturen und
Freiräumen belegt. Eine perforierte, abwechslungsreiche Raumstruktur
entsteht, die Vielfalt wie auch Ordnung in sich vereint. Diese Raumstruktur
zeichnet sich durch ein hohes Maß an Flexibilität aus.
Sie erlaubt es sich zeitnah an Entwicklungen anzupassen und ist in
Etappen realisierbar. Situativ werden mit Hilfe dieser Struktur vorgefundene
Identifikationsmerkmale des Quartiers aufgegriffen, mit ihnen experimentiert
und sie in das Heute und Jetzt transportiert. Aus der Tradition entsteht
Innovation. Die Geschichte des Ortes bleibt ablesbar und das neue
Quartier fügt sich in die vorgefundene heterogene Struktur des
Ortes ein.
Die flexible Raumstruktur lässt im Wettbewerbsgebiet unterschiedliche
Typologien an Freiräumen entstehen. Das sind zum Einen die eher
introvertierten, umschlossenen Räume im Inneren der Struktur.
Zum Anderen sind dies, die zum Wasser und zur Straße hin orientierten,
eher offenen Räume. Die Freiräume werden keiner einheitlichen
Gestaltsprache unterworfen, sondern reagieren wie die Gebäude
auf Bedürfnisse und Situationen, sind mit bestimmten Funktionen
und Typologien belegt und somit äußerst vielfältig
in ihrer Ausprägung. Die Räume zur Straße hin sind
urbanen Charakters. Eine große Marktfläche und Brunnenplätze
beleben diese Bereiche und öffnen das Quartier nach Osten hin.
Die Freiräume im Inneren sind als patioartige, reich bepflanzte,
introvertierte Höfe eher intimerer Natur. Sie nehmen Liegwiesen,
einen Obsthain, Gartenbereiche und Spielflächen in sich auf.
Zum Wasser hin öffnen sich die Räume, schieben sich je nach
Situation als Holzdecks auf den Kanal hinaus. Große Weiden unterstreichen
die Nähe zum Wasser.
Die Gebäude sind in Anlehnung an die umliegenden Gebäude
als Solitäre ausgebildet. Sie orientieren sich in ihrer Ausformulierung
und in ihrem Maßstab an den Bestandsgebäuden im Wettbewerbsgebiet
und binden diese in die neue Struktur ein. Giebel und Klinker werden
als traditionelle Themen aufgegriffen und experimentell weiterentwickelt.
Auf dem alten Industriegelände befinden sich in einem sehr heterogenen
Umfeld eine grosse Spanne verschiedenartiger Gebäude. Angefangen
bei Industrieanlagen über postmoderne Bürogebäude bis
hin zu klassizistischen Stadtvillen. Die stadträumlichen Qualitäten
des Kaufhauskanalquartiers beruhen nicht/ weniger auf den Ergebnissen
traditioneller Stadtplanung. Sie sind vielmehr das Resultat der dynamischen
Entwicklungsprozesse, die Harburg geprägt haben. So ist das Kaufhauskanalquartier
vielmehr ein Puzzle, eine gewachsene Akkumulation verschiedenster
Stadt-und Gebäudetypologien, als ein Masterplan/Generalplan.
Rahmenbedingungen/ Vorrausetzungen
Die vezerrte Parzellierung des Areals bildet eine Vorrausetzung für
die zukünftigen Planungen am Kaufhauskanal. Die Analyse des Ortes,
dessen Parzellierung und weiterhin ihrer räumlichen Qualitäten,
sowie die Berücksichtigung der bestehenden Nachbarbebauung erzeugen
das an ein Shachbrett erinnernde Raster für die Planungen. Die
räumliche Identität und Qualität der existierenden
Bebauung wird erhalten und in hochwertigen Lebensraum transformiert.
Zur Erhaltung des ortsspezifischen Charakters werden die benachbarten
Bebauungs-und Freiraumstrukturen mit in die Planung einbezogen. So
reagieren alle neu geplanten Gebäude und Freiräume auf ihre
Umgebung.
Konzept ion für urbanes Leben
Der Vorschlag für das Kaufhauskanalquartier bildet die Rahmenbedingungen
für einen Entwicklungsprozess, der eine neue städtische
Landschaft generieren wird. Unter Einbeziehung der stadträumlichen
Vorteile gewachsener historischer Städte und moderner Planstädte
erzeugt das Schachbrettraster der Warped City ein Raumgefüge,
dass vielfältig und eindeutig zugleich ist und ohne die Orientieung
zu beeinträchtigtigen sehr übersichtlich ist.
Entwicklung der Gebäudehöhen - Balance zwischen Vergangenheit
und Zukunft/ gestern und heute
Der architektonische Entwurf für den Kaufhauskanal entwickelt
eine neue Typologie für das Areal, einen "Kauhauskanal-Hybrid",
der seine Geometrie zugunsten des benachbarten Bestandes verändert.
So passen sich alle Gebäude zu den Quartiersgrenzen hin in ihrer
Skalierung, dem Massstab und der Höhe den Proportionen der Nachbargebäude
an, gleich ob es sich um einen postmodernen Bürokomplex oder
ein backsteinernes Satteldachhaus handelt.
Passivhaus Standard
Das Kaufhauskanalquartier ist als grosse gemeinschaftliche Anlage
anzusehen, die durch übergeordnete Bauvorgaben eingerahmt, und
als Siedlung im Passivhausstandard ausgeführt wird. Dieser hohe
Energiestandard ist in der Lage die Energieaufkommen der, für
den Denkmalschutz vorgeschlagenen Gebäude auf dem Areal aufzufangen
und deren ineffiziente Energiebilanz zu kompensieren.
(siehe Berechnungen)
Orientierung/Gebäudeausrichtung
Die Gebäude sind so orientiert und funktional organisiert, dass
die Geräuchbelastung so weit möglich minimiert wird und
die Tageslichtausbeute für Wohnnutzungen maximiert und Büronutzungen
optimiert wird.
So bilden die Gebäude mit Büronutzungen einen Lärmpuffer
nach Süden und zur Harburger Schlossstrasse hin aus. Gewerbliche
Nutzungen sind hauptsächlich im Erdgeschoss angesiedelt und werden
durch Büros in den folgenden Obergeschossen ergänzt. Durch
diese funktionale Gliederung werden die für Wohnungen vorgesehenen
Gebäude in Kanalnähe vom Lärm abgeschirmt und es entsteht
eine räumliche Abstufung von öffentlichen, geräuchvoll,
belebten Zonen hin zu halböffentlichen Bereichen intimereen ruhigen
Bereichen.
Alle Büroflächen werden nach Norden ausgerichtet um durch
indirkektes Tageslicht eine opimierte Belichtung zu erzeugen und ein
Aufheizen der Räume durch direkte Sonneneinstrahlung zu auszuschliessen.
Ganz im Gegensatz dazu sind die Wohnnutzungen nach Süden orientiert
um die Sonneneinstrahlung dort zu maximieren.
Gegensätze vereinen - Du kannst beides haben!
Der Entwurf für den Kaufhauskanal ist der Vorschlag für
eine urbane Nachbarschaft in der Metrozone Hamburg Harburg, die in
der Lage ist Gegensätze miteinander zu vereinen - Stadt und Landschaft,
Vergangenheit und Zukunft, Entschluss und Mitwirkung, Wohnen und Arbeit
, Karriere und Kinder.
Kaufhauskanal housing Hamburg - Credits
BIG
Bjarke Ingels - Partner-in-Charge
Ole Schrøder - Projektleiter
Mitarbeiter - Kai-Uwe Bergmann, Oana Simionescu, Christian Alvarez
Gomez, Alex Cozma, Todd Bennett, Gabrielle Nadeau, Frederik Lyng,
Ole Storjohann, Hanna Johansson, Sebastian Latz.
Topotek 1
Martin Rein-Cano, Lorenz Dexler, Anna Lundquist, Christian Bohne,
Lisa Oregioni, Alexandre Mellier, Danielle Choi, Karoline Liedtke
Grontmij I Carl Bro
Morten Hell, Johnny Lund-Petersen, Maja Asaa, Christoffer Borgwardt-Stampe,
Daniel Reinert, Zahid Saleem, Søren Aagaard
Kaufhauskanal Housing Hamburg images / information from BIG
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Buildings by BIG - Selection
VM Mountain Dwellings
Shanghai Expo Pavilion

World Architecture : e-architect
- key buildings across the globe
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welch / isabelle lomholt |
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