Elbphilharmonie, Hamburg Building, Architecture, German Project, Images, Design

Elbphilharmonie Hamburg : Architecture Information

Elbe Philharmonic Concert Hall by Herzog and de Meuron, Germany



Elbphilharmonie

Elbe Philharmonic Concert Hall, HafenCity
2007-12
Design: Herzog and de Meuron

News Update
This radical building by architects Herzog and de Meuron was topped out on 27 May

Approx. Cost : 323m Euros

New music hall on top of 17th century warehouse building


Elbe Philharmonic Concert Hall - English text


German text:

Die Elbphilharmonie Hamburg
– ab 2012 eines der weltbesten Konzerthäuser


Auf dem traditionsreichen Kaispeicher A wird nach Plänen der Schweizer Architekten Herzog & de Meuron ein spektakuläres Konzerthaus mit faszinierender Glasfassade gebaut – die Elbphilharmonie als neues architektonisches und musikalisches Wahrzeichen der Hansestadt wird einzigartige Konzerterlebnisse ermöglichen.

Elbphilharmonie proposed building - views by Herzog and de Meuron:
Die Elbphilharmonie Hamburg Die Elbphilharmonie Elbphilharmonie
images © Herzog & de Meuron

Das Weinberg-Prinzip: der Große Saal
Mit seinen ca. 2150 Plätzen bildet der Große Konzertsaal das Herzstück der Elbphilharmonie. Wie Weinterrassen sind die Publikumsebenen rund um das Podium angeordnet. Orchester und Dirigent befinden sich mitten im Raum, die Ränge sind unregelmäßig ineinander verwoben und bilden einen steilen Zuschauerkessel, der allen Besuchern hervorragende Sicht- und Hörverhältnisse bietet. In der Wirkung erinnert der Große Saal an eine Mischung aus Berliner
Philharmonie und Mailänder Scala. Architektonisch beeindruckend ist auch der Reflektor an der spitz nach oben zulaufenden Saaldecke. Er sorgt für die herausragende Akustik und beherbergt gleichzeitig einen Teil der Licht- und Bühnentechnik. Das akustische Konzept wurde von Yasuhisa Toyota von Nagata Acustics entwickelt und anhand eines detailgetreu im Maßstab 1:10 gebauten Saalmodells messtechnisch überprüft.

Eine Orgel aus Bonn
Eine viermanualige Orgel mit 65 Registern vervollständigt den Großen Konzertsaal der Elbphilharmonie. Ein Fernwerk mit weiteren Registern ist im Reflektor über der Bühne vorgesehen. Die Klangqualität soll insbesondere dem Repertoire ab dem 19. Jahrhundert, aber auch den Bedürfnissen zeitgenössischer Musik entsprechen. Die traditionsreiche Werkstatt Johannes Klais Orgelbau aus Bonn wird die Orgel bauen.

Kleiner Saal als „Schuhbox”
Neben dem Großen Saal gibt es einen Kammermusiksaal und eine kleine Studiobühne. Im Gegensatz zum Großen Saal folgt der Kleine Musiksaal dem klassischen Konzept der „Schuhbox”. Mit seiner flexiblen Podesttechnik und der Bestuhlung für bis zu 550 Besucher ist er nicht nur für Kammermusik geeignet, sondern erlaubt zahlreiche weitere Nutzungen. Der Dritte Saal für 170 Besucher befindet sich im Inneren des Kaispeichers.

Elbphilharmonie proposed building - views by Herzog and de Meuron:
Die Elbphilharmonie Hamburg Die Elbphilharmonie Hamburg Die Elbphilharmonie Hamburg
images © Herzog & de Meuron

NDR stellt Residenzorchester
Insgesamt werden nach Fertigstellung der Elbphilharmonie pro Jahr ca. 650 Konzerte in den Sälen von Elbphilharmonie und Laeiszhalle stattfinden, von denen rund 220 von der HamburgMusik gGmbH veranstaltet werden. Der Großteil der Konzerte wird von Hamburger Orchestern, Chören und Ensembles bestritten, während private Veranstalter für internationale Glanzpunkte im Programm sorgen.
Das „Hausorchester” der Elbphilharmonie wird das NDR Sinfonieorchester unter dem designierten Chefdirigenten Thomas Hengelbrock sein, das im Rahmen eines Kooperationsvertrages zwischen dem NDR und der Freien und Hansestadt Hamburg den Status des Residenzorchesters erhält. Die Philharmoniker Hamburg, deren Hauptaufgabe weiterhin die Bespielung der Staatsoper sein wird, werden ihre philharmonischen Konzerte zu gleichen Teilen in Elbphilharmonie und Laeiszhalle durchführen. Die Hamburger Symphoniker unter ihrem neuen Chefdirigenten Jeffrey Tate werden in Zukunft als Residenzorchester die erste Geige in der Laeiszhalle spielen. Das in der Laeiszhalle beheimatete Ensemble Resonanz wird im kleinen Saal der Elbphilharmonie eine neue Heimat finden.

Das musikalische Programm wird die gesamte Bandbreite der klassischen Musik abdecken – von der Renaissance bis zur zeitgenössischen Musik, vom Solorecital und der Kammermusik bis zum großen Chor- und Orchesterkonzert. Die stilistische Bandbreite reicht zudem über die Klassik hinaus bis zum Jazz, zur Weltmusik und zum gehobenen Pop. Die Struktur der Kartenpreise wird allen Einkommensschichten den Besuch der Elbphilharmonie ermöglichen. Die teuren Sitzplätze werden die günstigen mitfinanzieren, so dass Karten ab 10 bis 15 Euro
angeboten werden können.

"Planet Elbphilharmonie"
Neben den Konzertsälen sind in die Elbphilharmonie ein Hotel mit 250 Zimmern und 43 Eigentumswohnungen integriert. Der Kaispeicher selbst, in dem bis in die neunziger Jahre u.a. Kakao gelagert wurde, beinhaltet neben Proben- und Lagerräumen einen musikpädagogischen Bereich mit dem „Klingenden Museum”, eine ausgedehnte Gastronomie, ein Parkhaus sowie den Wellness- und Kongressbereich des Hotels. Zwischen dem Kaispeicher und dem Neubau befindet sich auf 37 Metern Höhe ein öffentlicher Raum – die Plaza. Von hier aus erschließen sich die verschiedenen Nutzungsbereiche und dem Besucher wird ein einmaliger Blick über ganz Hamburg geboten. Die Elbphilharmonie ist eine echte Bürgerphilharmonie. Schon jetzt wurden insgesamt 68 Millionen an Stiftungsgeldern gesammelt.

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photo : Torsten Hemke
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Website : www.elbphilharmonie.de

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