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Elbphilharmonie, Hamburg Building, Architecture, German Project, Images, Design

Elbphilharmonie Hamburg : Architecture Information

Elbe Philharmonic Concert Hall by Herzog and de Meuron, Germany



Elbphilharmonie - Elbe Philharmonic Concert Hall, HafenCity
2007-12
Herzog and de Meuron

Approx. Cost : 323m Euros

New music hall on top of 17th century warehouse building

Elbe Philharmonic Concert Hall - English text

German text:

Die Elbphilharmonie Hamburg
– ab 2012 eines der weltbesten Konzerthäuser


Auf dem traditionsreichen Kaispeicher A wird nach Plänen der Schweizer
Architekten Herzog & de Meuron ein spektakuläres Konzerthaus mit faszinierender
Glasfassade gebaut – die Elbphilharmonie als neues architektonisches und
musikalisches Wahrzeichen der Hansestadt wird einzigartige Konzerterlebnisse
ermöglichen.

Elbphilharmonie proposed building - views by Herzog and de Meuron:

images © Herzog & de Meuron

Das Weinberg-Prinzip: der Große Saal
Mit seinen ca. 2150 Plätzen bildet der Große Konzertsaal das Herzstück der
Elbphilharmonie. Wie Weinterrassen sind die Publikumsebenen rund um das
Podium angeordnet. Orchester und Dirigent befinden sich mitten im Raum, die
Ränge sind unregelmäßig ineinander verwoben und bilden einen steilen
Zuschauerkessel, der allen Besuchern hervorragende Sicht- und Hörverhältnisse
bietet. In der Wirkung erinnert der Große Saal an eine Mischung aus Berliner
Philharmonie und Mailänder Scala. Architektonisch beeindruckend ist auch der
Reflektor an der spitz nach oben zulaufenden Saaldecke. Er sorgt für die
herausragende Akustik und beherbergt gleichzeitig einen Teil der Licht- und
Bühnentechnik. Das akustische Konzept wurde von Yasuhisa Toyota von Nagata
Acustics entwickelt und anhand eines detailgetreu im Maßstab 1:10 gebauten
Saalmodells messtechnisch überprüft.

Eine Orgel aus Bonn
Eine viermanualige Orgel mit 65 Registern vervollständigt den Großen Konzertsaal
der Elbphilharmonie. Ein Fernwerk mit weiteren Registern ist im Reflektor über
der Bühne vorgesehen. Die Klangqualität soll insbesondere dem Repertoire ab dem
19. Jahrhundert, aber auch den Bedürfnissen zeitgenössischer Musik entsprechen.
Die traditionsreiche Werkstatt Johannes Klais Orgelbau aus Bonn wird die Orgel
bauen.

Kleiner Saal als „Schuhbox”
Neben dem Großen Saal gibt es einen Kammermusiksaal und eine kleine
Studiobühne. Im Gegensatz zum Großen Saal folgt der Kleine Musiksaal dem
klassischen Konzept der „Schuhbox”. Mit seiner flexiblen Podesttechnik und der
Bestuhlung für bis zu 550 Besucher ist er nicht nur für Kammermusik geeignet,
sondern erlaubt zahlreiche weitere Nutzungen. Der Dritte Saal für 170 Besucher
befindet sich im Inneren des Kaispeichers.

Elbphilharmonie proposed building - views by Herzog and de Meuron:

images © Herzog & de Meuron

NDR stellt Residenzorchester
Insgesamt werden nach Fertigstellung der Elbphilharmonie pro Jahr ca. 650
Konzerte in den Sälen von Elbphilharmonie und Laeiszhalle stattfinden, von denen
rund 220 von der HamburgMusik gGmbH veranstaltet werden. Der Großteil der
Konzerte wird von Hamburger Orchestern, Chören und Ensembles bestritten,
während private Veranstalter für internationale Glanzpunkte im Programm sorgen.
Das „Hausorchester” der Elbphilharmonie wird das NDR Sinfonieorchester unter
dem designierten Chefdirigenten Thomas Hengelbrock sein, das im Rahmen eines
Kooperationsvertrages zwischen dem NDR und der Freien und Hansestadt
Hamburg den Status des Residenzorchesters erhält. Die Philharmoniker Hamburg,
deren Hauptaufgabe weiterhin die Bespielung der Staatsoper sein wird, werden
ihre philharmonischen Konzerte zu gleichen Teilen in Elbphilharmonie und
Laeiszhalle durchführen. Die Hamburger Symphoniker unter ihrem neuen
Chefdirigenten Jeffrey Tate werden in Zukunft als Residenzorchester die erste
Geige in der Laeiszhalle spielen. Das in der Laeiszhalle beheimatete Ensemble
Resonanz wird im kleinen Saal der Elbphilharmonie eine neue Heimat finden.

Das musikalische Programm wird die gesamte Bandbreite der klassischen Musik
abdecken – von der Renaissance bis zur zeitgenössischen Musik, vom Solorecital
und der Kammermusik bis zum großen Chor- und Orchesterkonzert. Die stilistische
Bandbreite reicht zudem über die Klassik hinaus bis zum Jazz, zur Weltmusik und
zum gehobenen Pop. Die Struktur der Kartenpreise wird allen
Einkommensschichten den Besuch der Elbphilharmonie ermöglichen. Die teuren
Sitzplätze werden die günstigen mitfinanzieren, so dass Karten ab 10 bis 15 Euro
angeboten werden können.

„Planet Elbphilharmonie”
Neben den Konzertsälen sind in die Elbphilharmonie ein Hotel mit 250 Zimmern
und 43 Eigentumswohnungen integriert. Der Kaispeicher selbst, in dem bis in die
neunziger Jahre u.a. Kakao gelagert wurde, beinhaltet neben Proben- und
Lagerräumen einen musikpädagogischen Bereich mit dem „Klingenden Museum”,
eine ausgedehnte Gastronomie, ein Parkhaus sowie den Wellness- und
Kongressbereich des Hotels. Zwischen dem Kaispeicher und dem Neubau befindet
sich auf 37 Metern Höhe ein öffentlicher Raum – die Plaza. Von hier aus
erschließen sich die verschiedenen Nutzungsbereiche und dem Besucher wird ein
einmaliger Blick über ganz Hamburg geboten. Die Elbphilharmonie ist eine echte
Bürgerphilharmonie. Schon jetzt wurden insgesamt 68 Millionen an
Stiftungsgeldern gesammelt.

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photo : Torsten Hemke
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www.e-architect.co.uk



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Elbphilharmonie Hamburg Building : page - adrian welch / isabelle lomholt

Website : www.elbphilharmonie.de